KIDitiative im Rat der Stadt Bergisch Gladbach
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Stadtrat beschloss am 17. Februar gegen die Stimmen der KIDitiative Unsoziales und Unchristliches
ABI-Vorfinanzierungsparty
Sicher, mit einer ABI-Vorfinanzierungsparty verdienen die Schüler Geld. Das ist auch das einzige Argument, mit dem CDU und SPD die Gebührenpflicht für das Plakatieren im Stadtgebiet begründen können. Sicher ist aber auch, das mit den Vorfinanzierungspartys die Abiturfeiern der Schüler finanziert werden, die mit Sicherheit keine großen Gewinne daraus erzielen. Sicher ist auch, dass die Schüler darunter leiden, deren Schule keine eigenen Aula besitzt und somit auf einen teuren Veranstaltungssaal angewiesen sind.
Ladenschluss an Sonn- und Feiertagen
Ebenfalls mit den Stimmen von CDU und SPD wurde festgelegt, dass an insgesamt 20 Sonntagen im Jahr die Geschäfte in Bergisch Gladbach geöffnet sein dürfen. Das hört sich erstmal toll an… Wenn man aber selber hinter der Kasse steht und deshalb keine Zeit für die eigenen Kinder hat, kann man sich auch sehr darüber ärgern. Die KIDitiative beantragte daher eine deutliche Minimierung der freigegebenen Sonntage und verlor die Abstimmung. Zuvor wies Fabian Schütz, Fraktionsvorsitzender der KIDitiative, die anderen Fraktionen darauf hin, dass das Vorhaben „unchristlich und unsozial gegenüber den Arbeitnehmern wäre.“ Peter Mömkes (Fraktionsvorsitzender der CDU und Lehrer mit geregelten Arbeitszeiten), Klaus Waldschmidt (Fraktionsvorsitzender der SPD und selbst. Rechtsanwalt mit flexiblen Arbeitszeiten), Dr. Reimer Fischer (Fraktionsvorsitzender der FDP und Renter) und Prof. Dr. Peter Baeumle-Courth (Fraktionsvorsitzender der Grünen und Hochschulprofessor mit geregelten Arbeitszeiten) konnten das nicht nachvollziehen.