KIDitiative im Rat der Stadt Bergisch Gladbach
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2004 bewarb sich noch Frau Koshofer, Ortsverbandsvorsitzende der FDP und stellvertretende Bürgermeisterin in Bergisch Gladbach, um dass Amt des Bürgermeisters. Damals zählte die Forderung nach einem „Fischrestaurant für Bergisch Gladbach“ zu einem der wichtigsten inhaltlichen Punkte der FDP und ihrer Kandidatin. Etwas vergleichbares bleibt der FDP und den Bürgerinnen und Bürgern von Bergisch Gladbach in diesem Jahr glücklicherweise erspart.
Alles für den Posten
Bereits 2004 zeigte die FDP was ihr wichtig und teuer ist – eine Posten als stellvertretende Bürgermeister. So hat die FDP in Bergisch Gladbach in den vergangenen Jahren versäumt kommunalpolitischen Inhalte und Konzepte für Bergisch Gladbach vorzustellen und zu vertreten. Damit ist die FDP aus zweierlei Gründen der Wunschpartner der CDU. Erstens, weil CDU und FDP traditionell verbandelt sind und zweitens, weil die FDP für ein paar Pöstchen der CDU klaglos ins Verderben folgen würde.
Vier-, Fünf-, Sechs-, Siebenparteiensystem
Zur Zeit sind sechs Parteien bzw. Wählergemeinschaften in Rat der Stadt Bergisch Gladbach vertreten. Mehrheiten jenseits der klassischen Wunschvorstellungen sind heute schon keine Seltenheit und dürften nach der Kommunalwahl noch bunter werden. Wenn nach der Wahl die Linken und Rechten, was der liebe Gott bitte verhindern möge, in den Stadtrat einziehen, müssten unter anderem CDU und FDP nach stabilen Mehrheiten suchen.
Die FDP kann auch nett sein
Der Wahlkampf 2004 endete für die FDP mit einem Wahlparty im Brauhaus am Bock. Nachdem Frau Koshofer einmal mehr das „Fischrestaurant für Bergisch Gladbach“ forderte, sprach Dr. Guido Westerwelle, MdB, zu seinen rheinisch-bergischen Jüngern. Die Veranstaltung rutschte allmählich derart ins Skurrile, das die anwesenden Mitglieder der KIDitiative lachend unter den Tischen lagen. Wohl aus reiner Verzweiflung bot Herr Dr. Westerwelle der KIDitiative eine einwöchige Reise nach Berlin an, welche ein Teile der KIDitiative gerne antrat und eine interessante Woche in Berlin verlebte. Trotz der netten Reise wird aber wohl kaum ein Mitglied der KIDitiative für die FDP stimmen.