

Vorbemerkung:
Die KIDitiative (sprich: Kidiz-ja-tive) ist eine Wählervereinigung und keine Partei im Sinne des Parteiengesetzes.
Hier kannst Du das Wahlprogramm als PDF-Datei herunterladen. Zum Öffnen der Datei brauchst Du den Adobe Reader, den Adobe kostenlos zur Verfügung stellt:
Um die Stadt Bergisch Gladbach für junge Leute auch langfristig zum bevorzugten Wohn- und Le-bensumfeld zu machen, ist es notwendig, eine feste positive Bindung der Jugendlichen an die Stadt herzustellen.
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die frühzeitige Mitbeteiligung der Jugendlichen an politi-schen Entscheidungsprozessen, in Angelegenheiten, die sie persönlich betreffen. Das soll durch ein ständiges Jugendparlament geschehen. Die Beteiligung der Jugendlichen als Experten in eigener Sache ist beispielsweise sinnvoll bei dem immer wiederkehrenden Streit, um die Bereitstellung von genügend und gut ausgestatteten Spielplätzen und Jugendzentren. Im Bereich der Schulsanierung sollen die Schulen direkt an den Entscheidungen über die Verteilung der Gelder beteiligt werden.
Ältere Kinder und Jugendliche brauchen Möglichkeiten, sich mit ihren Freunden zu treffen und ihre Zeit sinnvoll zu verbringen. Entgegen des allgemeinen Trends wollen wir daher die Jugendzentren ausbauen, geschlossene wieder öffnen und dort neue einrichten, wo Bedarf besteht. Ein flächen-deckendes Angebot muss jedoch auch mit ausreichendem Personal ausgestattet sein, damit in-haltlich gearbeitet werden kann - und zwar nicht nur zweimal in de Woche von 14.00 bis 16.00 Uhr! In Verbindung mit einer geänderten Schullandschaft aufgrund der Schulzeitverkürzung, kann das nur funktionieren, wenn die Jugendzentren ihre Konzepte verbessern. Gut geschultes Personal in den Jugendzentren kann in Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendberatungsstellen den Jugendlichen viele Angebote bieten, wie eine umfassende Berufsberatung, Jungenarbeit, Sozial- und Antigewalttraining, Förderung von Persönlichkeit, Selbstvertrauen und Soft Skills.
In unserer Stadt geschieht viel auf der Ebene der Jugendverbandsarbeit. In vielfältigen Organisati-onen von der Pfarrjugend über Messdienergruppen bis hin zu den Pfadfindern engagieren sich viele junge Leute auf ehrenamtlicher Basis. Ihr Engagement erhält dadurch ihren besonderen Wert, dass sie auch Kinder aus sozial schwächeren Familien eine sinnvolle und kostengünstige Freizeit-beschäftigung ermöglichen, seien es Gruppenstunden oder auch gemeinsame Fahrten. Die Stadt sollte diesen wertvollen Beitrag zum sozialen Klima in unserer Stadt unterstützen, indem sie bei-spielsweise Zuschüsse zu Gruppenleiterschulungen gewährt.
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